Roman

 
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Romans Geschichte

von Romans Freundin Steffi erzählt

Die Zeit vor der Krankheit

Romans Geschichte beginnt im Jahr 2008. Da ist Roman 25 Jahre alt. Er studiert Biotechnologie an der TU Berlin und vetrbringt den größten Teil des Jahres mit der Vorbereitung auf die verschiedenen Diplomprüfungen. Ich studiere in Greifswald Humanbiologie. Trotz dessen schaffen wir es immer mal wieder für ein paar Tage abzuschalten und machen einen tollen Urlaub in Norwegen, campen auf Usedom und paddeln mit Freunden durch den Müritz-Nationalpark. Anfang des Jahres 2009 schreibt Roman an seiner Studienarbeit. Er findet eine tolle, Stipendium-finanzierte Stelle in einem Forschungsinstitut um nun auch den letzten Teil des Studiums, die Diplomarbeit, anzugehen. Aber irgendetwas stimmt nicht – schon in den letzten Monaten fühlte er sich schlapp und wurde häufig krank. Dann, Anfang März 2009, nach tagelangem Fieber geht Roman zum Arzt. Am Nachmittag dann der Anruf: Irgendetwas stimmt mit den Blutwerten ganz und gar nicht! Ich bin extrem beunruhigt aber Roman wuselt nach monatelangem Unwohlsein auf einmal fast wie erleichtert umher und packt seinen Rucksack. Er hatte sich im Internet schon informiert und eine Erkrankung diagnostiziert, an die ich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht glauben wollte…
Die Diagnose
Ein paar Stunden später sitzen wir in der Notaufnahme im Virchow-Klinikum. Dort wird nochmals das Blut überprüft und das erste Mal fällt das Wort “Leukämie”. Mir kommen die Tränen und die Schwestern versuchen mich zu trösten. Es könne auch eine seltene Viruserkrankung sein, da Romans Eltern gerade aus einem Auslandsurlaub zurückgekommen sind und von dort eventuell etwas “mitgebracht” haben könnten. Roman kommt abends auf die Hämatologie/Onkologie-Station.
Nach der Knochenmarkpunktion am nächsten Tag komme ich ins Krankenzimmer und sehe neben Romans Bett schon eine Broschüre zu “Leukämie bei Erwachsenen” liegen. Also doch. Es ist Leukämie. Die Chemotherapie muss so schnell wie möglich beginnen. Eine Welt bricht für mich zusammen und ich falle in ein tiefes Loch aus Unsicherheit, Angst und Traurigkeit. Roman ist auf einmal sehr gefasst. Er weiß jetzt, mit wem er es zu tun hat und kann sich sozusagen auf den Kampf einstellen.
Die Therapie
Die Zeit der Chemotherapie ist sehr hart. Durch die Therapie-induzierte extreme Schwächung des Immunsystems leidet Roman an wochenlangem Fieber, an Pilzen in der Lunge, Leber und Milz. Er erleidet einen anaphylaktischen Schock auf eine Thrombozyten-Transfusion, bekommt eine Blutvergiftung und eine Thrombose in der Halsvene. Die gesamte Therapie dauert 5 Monate, zwischen denen Roman nur 4 Wochen „Ausgang“ hat. Nach der Therapie erholen sich Romans Blutwerte nur sehr langsam. Nach einigen Monaten Erholung und viel Bewegung fühlt er sich immer fitter. Erst Anfang 2010 erholen sich seine Blutwerte so, dass mit einer Erhaltungstherapie begonnen werden kann. Diese umfasst geringe Dosierungen von Chemos in monatlichen Gaben und soll eigentlich über bis zu drei Jahren erfolgen. Die Toxizität dieser Chemos ist bei Roman allerdings so ausgeprägt, dass die Therapie bereits im April 2010 abgebrochen werde muss. Damit ist die Therapie für Roman beendet. Eine zermürbende Zeit des Abwartens beginnt. Die vielen Monate der Therapie haben Roman physisch und psychisch sehr zugesetzt, sodass er lange braucht um sich davon zu erholen. Vor allem aber die Angst vor einem Rückfall setzt ihm zu und das bereitet uns viele schlaflose Nächte.
Die Zeit danach – Normalität kehrt langsam ein
Im Mai 2011 beginnt Roman mit einem Praktikum im Deutschen Rheuma Forschungszentrum (DRFZ). Diese Phase ist davon geprägt, dass Roman noch sehr oft Infekte und Schwäche aufweist, die ihn immer wieder dazu zwingen, Ruhetage einzulegen. Anfang 2012 beginnt er schließlich mit dem praktischen Teil seiner Diplomarbeit. Die Forschungsarbeit macht ihm viel Spaß und der Gedanke, den Menschen etwas “zurückgeben” zu können motiviert ihn. Das anschließende Zusammenschreiben fällt Roman allerdings schwer, da ihn das stundenlange Sitzen und der fehlende Ausgleich zu sehr an die Zeit kurz vor der Erkrankung erinnern.
In all den Jahren normalisiert sich Romans Zustand langsam aber stetig. So nimmt er beispielsweise 2013 bereits am Berliner Halbmarathon teil, unternimmt wieder Reisen, macht mehr Sport (Bouldern, Joggen, Tischtennis) und engagiert sich beim Naturschutzbund (NABU). Seit 2014 ist er ehrenamtlicher Naturschutzwächter für die Halbinsel Stralau. Auch zeigt er großes Interesse an politischen und sozialen Themen. Ihm ist es ein wichtiges Anliegen, sein direktes Umfeld immer wieder über Missstände aufzuklären und auch aktiv etwas für eine gerechtere Welt zu tun.
Der Rückfall
Ende 2015 ist es soweit und nach einer anstrengenden Zeit des Schreibens und Lernens trägt Roman endlich den Titel Dipl. Ing. der Biotechnologie. Anfang 2016 fängt er in einer neuen Arbeitsgruppe im Fachbereich Bioanalytik an. Hier wird ihm eine Promotionsstelle in Aussicht gestellt und er ist hochmotiviert die Erkenntnisse seiner Diplomarbeit durch die Anwendung verschiedener neuer Verfahren zu erweitern. Bei einer Routineuntersuchung des Blutes Mitte März 2016 zeigen sich leichte Auffälligkeiten, die anfangs aber keinen Grund zur Beunruhigung geben. Da die Veränderungen im Blutbild bestehen bleiben, sollen seine Werte weiter wöchentlich kontrolliert werden. Diese Zeit des Abwartens ist fast unerträglich für uns. Nach vielen Kontrolluntersuchungen über mehrere Wochen und mehreren Knochenmarkpunktionen wird Anfang Mai jedoch klar, dass die Leukämie zurückgekommen ist. Roman ist gerade bei einem Gruppentreffen seiner neuen Arbeitsgruppe in Amsterdam. Nachdem er die Ergebnisse erfährt, bricht er die Reise ab und fährt eilig wieder nach Hause.
Mitte Mai beginnt nun wieder die Chemotherapie. Das Ziel ist es, den Krebs mit der Therapie zurückzudrängen damit Roman eine Stammzelltransplantation erhalten kann, die nun leider unausweichlich ist. Ohne diese Transplantation würden seine Überlebenschancen nur bei ungefähr 5 % liegen. Mit Transplantation bei immerhin 50%. Seit Mitte Mai ist die Spendersuche eingeleitet, diese kann bis zu 3 Monaten dauern. Bis dahin erhält Roman mehrere Chemotherapieblöcke. Wieder beginnt eine schwere Zeit für uns alle. Aber ich will nicht tatenlos dasitzen und bin ziemlich schnell entschlossen, etwas für Roman und andere Blutkrebserkrankte zu tun: Romans Freunde, Arbeitskollegen und ich beginnen in dieser Zeit mit Unterstützung der DKMS eine große Registrierungsaktion zu organisieren um sowohl Romans Chancen als auch die anderer Blutkrebspatienten zu erhöhen, einen passenden Stammzellspender zu finden.
Ein Stammzellspender wurde gefunden!


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